SERVER-MONITORING

Was ist Server-Monitoring?

Server-Monitoring kann sich auf ein Spektrum verschiedener Tools und Ansätze für die Überwachung der Leistung von Web- und Anwendungsservern beziehen. Im grundlegendsten Wortsinn steht Server-Monitoring für das Sammeln von Metriken auf Geräte- und Infrastrukturebene, wie zum Beispiel Disk-I/O-Auslastung, Verarbeitungsmenge, CPU-Auslastung und Arbeitsspeicherauslastung. Diese Metriken helfen dem Betriebsteam dabei, ihrer Infrastruktur den Puls fühlen zu können, doch greifen sie zu kurz, wenn es darum geht, Probleme zu lokalisieren und abzustellen, die ihren Ursprung in der Anwendungsprogrammierung haben.

AppDynamics liefert als Lösung für das Application Performance Management (APM) sämtliche Metriken eines Server-Monitoring-Tools und darüber hinaus die Fehlerbeseitigungskapazitäten einer APM-Software. In diesem Artikel sehen wir uns eine Reihe von Beschränkungen an, an denen das Server-Monitoring krankt, und die vom APM gelieferten Lösungen.

Entscheidende Vorteile: 

  • Stellen Sie den Anwendungszustand des Servers anschaulich dar und bilden Sie Ihre Anwendungstopologie ab
  • Überwachen Sie die zentralen Server-Metriken und verzeichnen Sie die Performance-Entwicklung im Zeitverlauf
  • Stellen Sie eine langsame Performance ab, indem Sie deren Ursachen bis auf die Programmebene zurückverfolgen
  • Beseitigen Sie Engpässe, bevor sie sich auf Ihre Endanwender auswirken

1. Server-Monitoring-Tools leisten keine automatische Application Discovery

AppDynamics erkennt automatisch Ihre Anwendungstopologie, richtet sie ein und bildet sie ab. So sehen Sie, wo zwischen Ihren verschiedenen Anwendungsebenen Verzögerungen entstehen.

2. Tools für das Server-Monitoring fehlt der Kontext der Arbeitsvorgänge

Ein weiterer Vorteil von Application-Monitoring gegenüber Server-Monitoring, ist die Fähigkeit Business Transaktionen zu verstehen. Mit dem Business Transaktionen Kontext, ist es viel einfacher die kritischen Performance-Engpässe auf Grund der betroffenen Transaktionen zu priorisieren.

3. Server-Monitore ohne installierte Agents leisten keine Call-Stack-Traces

Eine der grössten Beschränkungen von Server-Monitoring-Software besteht darin, dass sie auf Programmebene keinen Einblick in Performance-Engpässe bietet. Da AppDynamics im Anwendungscontainer platziert wird, liefert die Lösung zu Performance-Engpässen Daten auf Klassenebene und Methodenparameter. Das macht es leichter, Probleme zu erkennen und zu beseitigen.

4. Server-Monitoring-Tools verwenden für die Warnhinweise elementarer Schwellenwerte

Viele Server-Monitoring-Tools verfügen zwar über Ressourcen für die Ausgabe von Warnhinweisen, doch sind diese stets nur so gut, wie die Schwellenwerte von denen sie ausgelöst werden. Wenn Sie statische Warnhinweise einrichten, sind die in der Regel zu hoch oder zu niedrig eingestellt. Das führt dazu, dass entweder zu wenige oder zu viele Warnhinweise ausgegeben werden, die dann missachtet werden, weil man sie für unrichtig hält. Bei AppDynamics beruhen die Warnhinweise auf Metriken zur Anwendung, den Arbeitsvorgängen und zur Infrastruktur. Die Grundlage dazu bilden Algorithmen, die Abweichungen vom normalen Anwendungsverhalten berechnen. Dadurch bekommen Sie nur dann Warnhinweise, wenn sie wirklich etwas zu bedeuten haben.

Legen Sie jetzt los: 

Es gibt zwei Wege, um mit der Nutzung der Software für das Application Performance Management von AppDynamics zu beginnen:

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  2. Registrieren Sie sich für unsere kostenlose Testversion von AppDynamics Pro

Andere Arten von Server-Monitoring

Der Begriff Server-Monitoring kann sich auf eine Reihe unterschiedlicher Tools beziehen:

  • Das Technische Server-Monitoring überwacht die physische Umgebung des Servers wie etwa Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Auftreten von Flüssigkeiten, Bewegungen usw. Solcherlei Überwachung ist vor allem in grossen Datenzentren nützlich.
  • Infrastructure-Level Server Monitoring liefert Disk I/O-Auslastung, CPU Auslastung, Speicher und andere Metriken des Betriebssystems.
  • Server-Monitoring auf Netzwerkebene überwacht die zwischen vernetzten Servern benötigte Zeit und es umfasst in der Regel Ressourcen für das Application Mapping. Dazu wird häufig ein eigenes Gerät verwendet, das dem Netzwerk zugeschaltet wird und Datenpakete untersucht.
  • Application-Server-Monitoring steht für Monitoring-Tools, die wie eine JVM oder CLR im Anwendungscontainer installiert sind. Solche Tools können JMX-Metriken und PerfMon-Erhebungen erstellen, etwa zur Heap-Verwendung, Speicherbereinigung, prozessspezifischen CPU usw. Sie liefern jedoch keine Angaben zur Programmausführung, Datenflussdiagramme oder Daten zu den Arbeitsvorgängen, wie dies bei hochentwickelter Software für das Application Performance Management der Fall ist.

AppDynamics Lite ist eine kostenlose Alternative zu Server-Monitoring-Tools. Laden Sie AppDynamics Lite kostenlos herunter.

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Mehr über Server-Monitoring

AppDynamics Lite sammelt viele Metriken, die Server-Monitoring-Tools ebenfalls erheben:

  • Disk-I/O-Auslastung
  • Arbeitsspeicher
  • CPU-Auslastung

Darüber hinaus bietet AppDynamics die folgenden Funktionen, die über das Leistungsspektrum von Server-Monitoring-Tools in jeder Hinsicht hinausgehen:

  • Automatisierte Application Discovery und Anwendungszuordnung
  • Kontext der Arbeitsvorgänge
  • Dynamische Deep-Dive-Diagnosen
  • Proaktive, auf Analytik basierende Warnhinweise

Unterstützte Server

AppDynamics unterstützt alle Anwendungen ab Java 1.5 und .NET 2.0 oder aktueller. Um mehr darüber zu erfahren, wie AppDynamics verschiedene Anwendungsserver unterstützt, gehen Sie bitte die folgenden Ressourcen durch.

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