Reserve Bank of New Zealand

Reserve Bank of New Zealand erzielt mit AppDynamics 4-fache Rendite

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) ist die Zentralbank von Neuseeland. Zu ihren Aufgaben gehören währungspolitische Maßnahmen zur Preisstabilisierung und die Unterstützung des nationalen Finanzwesens. Zudem stellt die RBNZ in Neuseeland das Bargeld bereit und überwacht und unterhält die landesweiten Bezahlsysteme. Im täglichen Betrieb ist die Bank auf zahlreiche Anwendungen angewiesen, die die Arbeit der Supportmitarbeiter und Analysten ermöglichen.

Anfragen beim Support belasteten Ressourcen

Greg Perrott, Software Architect bei der RBNZ, ist für die Leistung mehrerer wichtiger Finanzanwendungen zuständig. Gemeinsam mit seinem 15-köpfigen Entwicklerteam ist er für die Unterstützung, Wartung und Erweiterung vorhandener Anwendungen sowie für die Entwicklung neuer Anwendungen zuständig. Durch die Anrufe der Endbenutzer beim Helpdesk werden die Ressourcen von proaktiven Aufgaben abgezogen und von reaktiven Maßnahmen gebunden. Darunter litt die Produktivität von Perrotts Team hinsichtlich anderer Projekte. „Unsere Möglichkeiten, Erweiterungen bereitzustellen, wurden durch die Supportanfragen stark beeinträchtigt“, erklärt Perrott. „Es gab Zeiten, in denen die Entwicklungsarbeit wegen der ständigen Supportanfragen eine Woche oder länger liegen blieb.“

Langsame Transaktionen und Unterbrechungen im Zusammenhang mit den .NET-Diensten waren ein ständiges Problem. Da die Berechnung von Zeitreihendaten in der Anwendungslogik und im Speicher während des Betriebs erfolgte (statt mithilfe gespeicherter Prozeduren in der Datenbank), konnten verschiedene Anforderungen aufgrund von überschrittenen Zeitlimits nicht verarbeitet werden. Perrotts Team musste das Zeitlimit für die Clients erweitern, um die Anzahl der fehlgeschlagenen Transaktionen zu verringern. „Die beste Lösung war das nicht. Für die Endbenutzer entstanden weiterhin Wartezeiten. Aber wenigsten gab die Anwendung nun Daten zurück“, stellt Perrott fest.

Perrott war fortwährend mit der Identifizierung der problematischen Transaktionen beschäftigt. Ohne einen entsprechenden Einblick in die Anwendung war es jedoch eine hochkomplexe Aufgabe. „Ohne Zugriff auf die Produktionsdaten war es schlichtweg unmöglich, herauszufinden, in welchen Bereichen Änderungen erforderlich waren, um die langsamen Dienste zu verbessern und die Anwendung zu skalieren“, klagt Perrott. 

Durch den Einsatz von AppDynamics erweiterten sich unsere Möglichkeiten des Supports und der Systemaktualisierung. Außerdem sind wir nun in der Lage, einen proaktiven Ansatz zu verfolgen. Jetzt erkennen und beheben wir Probleme, bevor sie das Geschäft beeinträchtigen.

AppDynamics für .NET bietet mehr Transparenz

Als Perrott einen kostenlosen 30-tägigen Test mit AppDynamics Application Performance Management begann, stand die Bank vor einem weiteren großen IT-Problem: Die Clients wurden von den Diensten getrennt. Der Zeitpunkt zum Testen der Lösung konnte nicht besser sein. „Wir wussten nur sehr wenig über die Ursachen des Problems und konnten es in keiner anderen Umgebung reproduzieren“, erinnert sich Perrott. Während des Testzeitraums installierte er die AppDynamics-Plattform in der Produktionsumgebung und konnte sofort das Problem und dessen Ursache identifizieren. „Das hat uns davon überzeugt, die Lösung dauerhaft zu nutzen“, so Perrott.

Mit der AppDynamics-Plattform wurden zudem Probleme erkannt, die noch gar nicht bekannt waren. „Ich bin auf Probleme gestoßen, die sich eindeutig negativ auf die Benutzerfreundlichkeit auswirkten. Entweder wurden diese Dinge nicht gemeldet, oder die Meldung reichte für eine Identifizierung des Problems nicht aus“, sagt Perrott. „Jetzt sind wir in der Lage, diese Probleme anzugehen und die Optimierung effizient zu gestalten. Wir konzentrieren uns auf die .NET-Dienste mit der höchsten Auslastung und den längsten Antwortzeiten.“

Wechsel zu proaktivem Leistungsmanagement

Dank dieser zusätzlichen Transparenz benötigen Perrott und sein Team nun deutlich weniger Zeit für die Fehlerbehebung. 

Vor dem Einsatz von AppDynamics, so Perrott, sei das Team etwa die Hälfte der Zeit mit Supportanfragen und Qualitätssicherung beschäftigt gewesen, was den Zeitrahmen für Erweiterungen und andere Entwicklungsprojekte stark eingeschränkt habe. Perrott schätzt, dass die RBNZ mit der AppDynamics-Plattform im ersten Jahr durch erhöhte Produktivität mehr als 38.000 USD einsparen konnte, da sich der Zeitaufwand für Supporttätigkeiten verringert hat.

Zudem wurde durch den Einsatz von AppDynamics die Funktionsweise der Infrastruktur, der Entwicklung und des Supports verbessert. „Wir verzeichnen klare Steigerungen bei unseren Supportleistungen und den Möglichkeiten zur Systemaktualisierung. Außerdem sind wir nun in der Lage, einen proaktiven Ansatz zu verfolgen“, führt Perrot aus. „Jetzt erkennen und beheben wir Probleme, bevor sie das Geschäft beeinträchtigen.“

AppDynamics ist uns eine große Hilfe, da wir nun die Vorgänge und die Hardwarefunktionen nachvollziehen können. So können wir bei zusätzlichem Bedarf die entsprechenden Ressourcen anfordern.