Carhartt begegnet geschäftlichen und technischen Herausforderungen mit Business iQ

Entscheidende Vorteile

Optimierte Applikationsleistung

Steigerung des Geschäftserfolgs dank engerer Zusammenarbeit zwischen IT und Business

Tagesumsatz erreicht erstmals 1-Million-Marke

Die Herausforderung

John Hill, CIO bei Carhartt, erklärt, dass mit der weltweiten Expansion des Unternehmens einige grundlegende Funktionen des vorhandenen Systems mit entsprechender Skalierbarkeit in verschiedenen Regionen zur Verfügung gestellt werden mussten. Das Unternehmen wollte es vermeiden, in den einzelnen Märkten unterschiedliche Infrastrukturen und Anwendungen bereitzustellen. Aus diesem Grund hatte sein Team viel damit zu tun, die entsprechende Infrastruktur aufzubauen und anzupassen.

„Ein wesentlicher Vorteil der Business iQ Plattform besteht darin, dass sie auf der Grundlage einer einzigen verlässlichen Datenquelle eine effektive Zusammenarbeit der kaufmännischen und der technischen Seite ermöglicht.”

John Hill, Chief Information Officer, Carhartt

Früher hat Carhartt sich auf den Vertrieb über den Großhandel konzentriert. In jüngster Zeit hat das Unternehmen aber auch 30 Fachgeschäfte eröffnet und den Direktvertrieb über seine Website aufgebaut. Dadurch hat sich für das Unternehmen einiges geändert.

„Jetzt können wir die Marke genau nach unseren Vorstellungen am Markt präsentieren“, erklärt Donavan Marchywka, Senior Manager Digital Engineering. Aber mit diesem neuen Vorstoß war auch ein Kulturwandel erforderlich. Im Großhandel hat der Vertriebszyklus drei bis zwölf Monate umspannt. In der digitalen Welt erfolgt der Verkauf im Sekundentakt.

Über Carhartt

Seinen ersten Verkaufsschlager – die Latzhose – hat Carhartt im Jahre 1889 auf den Markt gebracht. Nach den ersten Fehlschlägen erkundigte sich der Firmengründer Hamilton Carhartt direkt bei den Eisenbahnarbeitern, wie sie sich die perfekte Arbeitskleidung vorstellten. Von diesem Zeitpunkt an stieg der Umsatz mit den neuen zweckmäßigen Overalls.

Auch nach mehr als hundert Jahren ist Carhartt immer noch dafür bekannt, alles dafür zu tun, um den Kunden in aller Welt hochwertige Arbeitskleidung zu liefern. Im digitalen Zeitalter konzentriert sich Carhartt nicht nur auf die hochwertige Produktpalette, sondern auch auf die Optimierung aller Systeme, von der Supply Chain bis zur eCommerce-Plattform, die dem Unternehmen einen direkten Zugang zu den Verbrauchern verschafft.

Die Lösung

Als es darum ging, ein agileres Geschäftsmodell einzuführen, wusste Hill direkt, dass der IT-Bereich bei dem Projekt eine führende Rolle einnehmen musste. Er machte sich auf die Suche nach einer Lösung für das Performance Management, mit der sein Team die Applikationsleistung überwachen und das Nutzererlebnis kontinuierlich verbessern sollte. Besonders wichtig war es ihm auch, zu sehen, wie sich die einzelnen Maßnahmen des Teams auf die geschäftliche Entwicklung auswirken.

Bis dahin hatte der IT-Bereich auf ein Alerting System vertraut, das Probleme in vier lokalen Umgebungen meldete. Doch das System wurde den Anforderungen des Teams nicht gerecht, weil es keine Echtzeit-Reaktionen auf Änderungen an den Anwendungen oder auf Marktentwicklungen erlaubte. Und die vom System bereitgestellten Informationen entsprachen nicht den geschäftlichen Anforderungen. „Die kaufmännische Seite interessiert es nicht, ob ein bestimmter Server läuft oder nicht“, erinnert sich Donavan Marchywka. „Alles was sie interessiert, ist, ob eine geschäftliche Transaktion erfolgreich durchgeführt wurde oder nicht.“

Ein faszinierendes Dashboard

Dem IT-Chef war bewusst, dass es einige Zeit dauern würde, bis man einen vollständigen Einblick in die gesamte Systemumgebung von Carhartt gewonnen hat. Er hat aber auch den unmittelbaren Nutzen gesehen, den die AppDynamics-Plattform bietet, indem sie den Fokus auf bestimmte Prozesse wie den Bestellvorgang, die Bestandsverwaltung und den Bezahlvorgang richtet.

„Unser Vorstandschef war von dem Business iQ Dashboard geradezu fasziniert,”

John Hill, Chief Information Officer, Carhartt

In Vorbereitung auf den Cyber Monday 2016 konfigurierte das Team ein Dashboard, mit dem sich die Umsatzentwicklung und die Antwortzeiten verfolgen lassen. „Wir wollten in Echtzeit sehen, was passiert, wenn die Bestellungen eingehen, und beobachten, ob die Infrastruktur dem aufkommenden Datenverkehr standhält“, so John Hill.

Am Cyber Monday richteten sich Marchywka und seine Fachleute in ihrem War Room ein, um das Treiben zu beobachten. Zu ihrer Überraschung gesellten sich kurz darauf auch die Mitglieder der Unternehmensleitung dazu. Wie sich herausstellte, hatte John Hill dem Führungsteam einen Link zu dem neuen Dashboard geschickt. Zum ersten Mal konnten die Führungskräfte von Carhartt verfolgen, wie Aufträge erteilt und verarbeitet werden. „Unser Vorstandschef war von dem Business iQ Dashboard geradezu fasziniert,” freut sich Hill.

Im Beisein der Unternehmensleitung erkannten die IT-Spezialisten ein Problem im Auftragsverarbeitungssystem, das unmittelbare Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung des Tages hätte haben können. Binnen zehn Minuten war das Problem behoben. „Ohne AppDynamics und Business iQ hätten wir von dem Problem erst erfahren, wenn die ersten Kundenbeschwerden bei unserem Helpdesk eingegangen wären“, erklärt der IT-Leiter. „So konnten wir schnell Korrekturen vornehmen und das Problem beheben, ohne dass unsere Kunden etwas davon mitbekommen haben.“

Tagesumsatz erreicht 1-Millionen-Marke

An dem Tag gelang es Donavan Marchywka und seinem Team noch ein zweites Mal, die kaufmännischen Kollegen zu beeindrucken, und zwar mit dem Echtzeit-Monitoring der Bestandsentwicklung. Im Rahmen einer Werbeaktion wurde den Kunden bei einem Bestellwert von mehr als 125 Dollar ein Gratisartikel versprochen. Vor der Nutzung von AppDynamics wäre das Unternehmen das Risiko eingegangen, einige Kunden zu verärgern, weil die angebotenen Artikel im Laufe des Cyber Monday mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann erschöpft sind. „Auf keinen Fall darf es passieren, dass man eine Werbeaktion startet, einen Gratisartikel verspricht und die Kunden beim Bezahlvorgang erfahren müssen, dass der Artikel nicht mehr auf Lager ist, oder noch schlimmer, dass er ihnen versprochen wird und dieses Versprechen später widerrufen werden muss“, so Marchywka. Doch mit dem Business iQ Dashboard konnte das Risiko auf null reduziert werden.

„Wir hatten die Anzahl der Bestellungen und die Bestandsmengen im Blick und haben gegen zehn Uhr festgestellt, dass es langsam knapp wird. Deshalb haben wir rechtzeitig auf eine andere Werbeaktion umgestellt“, erinnert sich Marchywka. Am Ende des Tages hat das Unternehmen einen Rekordumsatz von mehr als einer Million Dollar verzeichnet.

Stolzes IT-Team

„Mit Business iQ konnten wir unter Beweis stellen, dass unsere IT-Fachleute in enger Zusammenarbeit mit der kaufmännischen Seite dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können“, so John Hill. „Unser IT-Team steht jetzt nicht mehr so im Hintergrund wie früher, sondern ist ein gleichberechtigter Partner der kaufmännischen Abteilungen.“ Daraus schöpft Hills Team neues Selbstbewusstsein, mit positiven Impulsen für die Weiterentwicklung des Unternehmens. Jetzt, da IT und Business eine gemeinsame Sprache sprechen, wird es einfacher, die weltweite Präsenz von Carhartt gemeinsam weiter auszubauen. „Ein wesentlicher Vorteil der Business iQ Plattform besteht darin, dass sie auf der Grundlage einer einzigen verlässlichen Datenquelle eine effektive Zusammenarbeit der kaufmännischen und der technischen Seite ermöglicht“, erklärt Hill.

Nach den Plänen des IT-Chefs John Hill soll AppDynamics auch über die eCommerce-Umgebung hinaus zum Einsatz kommen. „Viele Bereiche des Unternehmens sind in hohem Maße von aussagekräftigen Daten abhängig, sei es die Beschaffung oder die Logistik“, so Hill.

Vom Monitoring zur Automatisierung

Neben dem Monitoring sind die Automatisierung und selbstlernende Systeme der neue Heilige Gral der IT-Fachleute. Hill freut sich auf das neue Maß an Berechenbarkeit, das sich durch die Automatisierung von Aufgaben ergibt, die bisher manuell durchgeführt wurden. Und auch Marchewka hat schon einen Bereich gefunden, in dem AppDynamics behilflich sein kann. Wie er erklärt, führt eine Bestandsprüfung vor dem Abschluss des Bestellvorgangs bei starker Frequentierung gelegentlich zu Verzögerungen. „Künftig soll AppDynamics Verzögerungen automatisch erkennen und den verursachenden Service deaktivieren“, so Marchewka. „Wir möchten gerne, dass AppDynamics künftig Latenzen automatisch erkennt und entsprechend reagiert.“

„Mit Business iQ konnten wir unter Beweis stellen, dass unsere IT-Fachleute in enger Zusammenarbeit mit der kaufmännischen Seite dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können.“

John Hill, Chief Information Officer, Carhartt

Ressourcen

Sehen Sie Ihre Apps in völlig neuem Licht